Gute Tipps für die Fellpflege helfen dir, dein Haustier gesund und glücklich zu halten. Fellpflege ist nicht nur für schönes Fell wichtig. Beim Bürsten kannst du auch Zecken, Flöhe, Kletten, Wunden, Schuppen oder kahle Stellen entdecken. Besonders Tiere, die oft draußen sind, sollten regelmäßig kontrolliert werden. Vielleicht fragst du dich auch, warum Hunde nach dem Regen so müffeln?
Viele Hunde und Katzen genießen die Fellpflege, wenn du ruhig und sanft beginnst. Du solltest immer eine Bürste oder einen Kamm wählen, der zum Fell deines Tieres passt. Kurzes Fell braucht andere Pflege als langes Fell oder dicke Unterwolle.
Warum Fellpflege so wichtig ist
Fell schützt dein Haustier vor Kälte, Sonne, Schmutz und kleinen Verletzungen. Wenn das Fell verfilzt, kann die Haut darunter nicht mehr gut atmen. Das kann jucken, ziepen und sogar wehtun.
Bei Hunden sollte je nach Rasse ungefähr ein- bis zweimal pro Woche gründlich gebürstet werden. Langhaarige Hunde brauchen oft mehr Pflege, besonders an Ohransatz, Achseln, Innenschenkeln und Pfoten. Dort entstehen schnell Knoten. Tiere für Allergiker sind da pflegeleichter.
Katzen putzen sich zwar selbst, aber auch sie brauchen Hilfe. Das gilt besonders für Langhaarkatzen, ältere Katzen, kranke Katzen oder Katzen im Fellwechsel.
Checkliste: Tipps für die Fellpflege
| Aufgabe | Erledigt? |
|---|---|
| Passende Bürste oder passenden Kamm wählen | ☐ |
| Fell in Wuchsrichtung bürsten | ☐ |
| Sanft starten und nicht reißen | ☐ |
| Knoten vorsichtig lösen | ☐ |
| Bauch, Achseln, Ohren und Pfoten prüfen | ☐ |
| Nach Zecken, Flöhen und Kletten suchen | ☐ |
| Beim Fellwechsel öfter bürsten | ☐ |
| Bürste nach der Pflege reinigen | ☐ |
| Haut auf Rötungen oder Schuppen prüfen | ☐ |
| Bei starken Verfilzungen Fachperson fragen | ☐ |
Tipps für die Fellpflege beim Hund

Bürste deinen Hund ruhig und ohne Druck. Beginne an einer Stelle, die dein Hund gerne anfassen lässt, zum Beispiel am Rücken. Arbeite dich langsam weiter.
Bei kurzem Fell reicht oft ein Fellpflegehandschuh oder eine weiche Bürste. Bei langem Fell brauchst du meist Kamm und Bürste. Bei Hunden mit dichter Unterwolle kann eine Unterwollbürste helfen.
Im Fellwechsel solltest du häufiger bürsten. So entfernst du lose Haare, bevor sie in der Wohnung landen oder im Fell hängen bleiben. Beim Bürsten in Wuchsrichtung fühlt sich die Pflege für viele Tiere angenehmer an.
Tipps für die Fellpflege bei der Katze
Viele Katzen mögen keine langen Pflegezeiten. Deshalb ist es besser, kurz und regelmäßig zu bürsten. Starte mit wenigen Minuten und lobe deine Katze danach.
Bürste immer sanft vom Kopf in Richtung Schwanz. Der Bauch ist empfindlich. Dort solltest du besonders vorsichtig sein. Den Schwanz solltest du nicht grob kämmen, sondern nur sanft mit der Bürste pflegen.
Bei Langhaarkatzen ist tägliche Fellpflege oft sinnvoll. So entstehen weniger Filzknoten.
Tipps für die Fellpflege bei Kaninchen und Meerschweinchen
Auch Kleintiere brauchen Fellpflege. Besonders Langhaarrassen können schnell verfilzen. Setze dein Tier sicher auf eine rutschfeste Unterlage. Halte es ruhig, aber nicht fest gequetscht.
Achte besonders auf den Po-Bereich. Dort kann Fell durch Urin oder Kot verkleben. Das ist unangenehm und kann gefährlich werden. Bei starken Verklebungen oder Wunden solltest du eine Tierarztpraxis aufsuchen.
Pro und Contra: Regelmäßige Fellpflege
| Pro | Contra |
|---|---|
| Du erkennst Parasiten früher | Manche Tiere müssen sich erst daran gewöhnen |
| Weniger Haare in der Wohnung | Es braucht Zeit und Geduld |
| Das Fell verfilzt nicht so schnell | Falsche Bürsten können ziepen |
| Die Haut wird besser kontrolliert | Bei starken Knoten brauchst du Hilfe |
| Es stärkt die Bindung zu deinem Tier | Nicht jedes Tier mag Berührungen überall |
Bonusinformationen
Ein gutes Pflege-Ritual hilft deinem Tier. Wähle immer einen ruhigen Ort. Sprich leise mit deinem Haustier. Mache lieber mehrere kurze Einheiten als eine lange, stressige Fellpflege.
Auch Futter kann eine Rolle spielen. Ein stumpfes, schuppiges oder fettiges Fell kann ein Hinweis sein, dass etwas nicht stimmt. Manchmal fehlen Nährstoffe. Manchmal steckt aber auch eine Krankheit, ein Parasitenbefall oder eine Allergie dahinter. Bei starkem Juckreiz, kahlen Stellen oder Hautrötungen solltest du nicht lange warten und tierärztlichen Rat holen.
Spezieller Tipp
Lege die Bürste nicht erst dann raus, wenn Pflege nötig ist. Lass sie ruhig sichtbar liegen und gib deinem Tier ab und zu ein Leckerli daneben. So verbindet dein Haustier die Bürste mit etwas Gutem.
