Ob Katze oder Hund, als verantwortungsvoller Tierhalter willst du nur das Beste für deinen Liebling. Eine Tierkrankenversicherung für Hunde oder eine Tierversicherung für Katzen schützt sie vor unerwarteten Ausgaben beim nächsten Tierarztbesuch. Gerade bei teuren Eingriffen – z. B. nach einem Unfall – kann eine gute Krankenversicherung für Hunde schnell tausend Euro und mehr abdecken. Ob Vorsorgeuntersuchung, alternative Behandlungsmethoden oder OP: Die Tierkrankenversicherung schützt zuverlässig, je nach gewähltem Tarif. Besonders praktisch: Viele Anbieter lassen sich online abschließen, bieten Top Schutz und ermöglichen sogar, direkt mit dem Tierarzt abzurechnen.
Auch für Pferde gibt es spezielle Angebote – die Pferdekrankenversicherung ist ideal für Reiter und Besitzer, die auf umfassenden Schutz setzen. Die Pferdekrankenversicherung schützt vor hohen Kosten beim Tierarzt, gerade bei Not-OPs. Eine gute Pferdekrankenversicherung übernimmt je nach Tarif auch Behandlungen beim Tierarzt bzw. alternative Methoden. Wichtig ist, dass die Versicherung bieten Ihnen die Möglichkeit zur Kostenerstattung – du musst also nicht den ganzen Betrag auf einmal zahlen.
Eine Tierkrankenversicherung hilft dir, unerwartete Tierarztkosten für dein Haustier zu bewältigen. Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Versicherungen für dein Tier:
- Vollschutz: Diese deckt sowohl Routinebehandlungen als auch Operationen ab. Wenn du meinst, dir keinerlei Tierarztkosten leisten zu können, solltest du diese Versicherung abschließen, sonst kannst du deinem Tier im Krankheitsfall nicht helfen.
- Operationskosten: Diese übernimmt ausschließlich die Kosten für chirurgische Eingriffe. Kleinere Leistungen musst du dann selber bezahlen.

Kosten einer Tierkrankenversicherung
Die Beiträge variieren je nach Tierart, Rasse, Alter und Gesundheitszustand deines Tieres. Hier einige Beispiele:
- Hunde: Die monatlichen Beiträge für eine Hundekrankenversicherung variieren stark und hängen von Faktoren wie Rasse, Alter und gewähltem Leistungsumfang ab. Einige Tarife beginnen bei etwa 11,80 € pro Monat.
- Katzen: Für Katzen beginnen die Beiträge bei etwa 10,20 € monatlich.
Für welche Tiere ist eine solche Absicherung weniger wichtig?
Ob eine Tierkrankenversicherung sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Tierart, das individuelle Krankheitsrisiko und die potenziellen Behandlungskosten. Für einige Tiere kann das weniger notwendig sein:
- Kleintiere (z. B. Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen): Die Anschaffungskosten und durchschnittlichen Behandlungskosten sind oft geringer. Teure Operationen sind selten, sodass viele Halter die Kosten selbst tragen können.
- Fische und Reptilien: Spezialisierte tierärztliche Behandlungen sind weniger verbreitet, und die Kosten für Routineversorgungen sind meist überschaubar.
- Vögel: Auch hier sind die Behandlungskosten in der Regel niedriger, und spezialisierte Versicherungen sind selten verfügbar.
Für größere Haustiere wie Hunde, Katzen und Pferde können jedoch erhebliche Tierarztkosten anfallen, insbesondere bei unerwarteten Krankheiten oder Unfällen. Hier kann eine Versicherung sinnvoll sein, um finanzielle Belastungen zu vermeiden.
Die Tierkrankenversicherung der Allianz etwa gilt als Testsieger, ist laut Stiftung Warentest empfehlenswert und Allianz immer sichtbar, wenn es um bester Schutz geht. Die Kosten für eine Tierkrankenversicherung variieren je nach Alter des Tieres, Rasse und Gesundheitszustand. Krankenversicherung für Ihren Hund bedeutet auch: keine Sorgen mehr, wenn dass Ihr Hund plötzlich krank wird. Viele Tarife übernehmen sogar den 2- bis 3-fachen GOT-Satz, was besonders bei Notfällen entscheidend ist.
Ob Krankenversicherung für Tiere, Tierkrankenschutz oder Krankenvollversicherung: Die beste Tierkrankenversicherung ist die, die zu dir und deinem Hund oder Ihre Katze passt. Tierkrankenversicherungen für Hunde sind besonders beliebt bei Hundehaltern, die einen Schutz für Hund wollen, der im Ernstfall wirklich hilft.
Du kannst die Tierkrankenversicherung abschließen, sobald dein Vierbeiner ab einem bestimmten Alter ist – ältere Tiere zahlen meist mehr. Reichen Sie die Rechnung einfach ein – oder Teil der Kosten selbst tragen, wenn du dich für einen Tarif mit Selbstbeteiligung entscheidest. Die passende Versicherung variiert je nach Wunsch, aber schont in jedem Fall dein Budget. In unseren häufige Fragen findest du noch mehr Infos zum Abschluss der Versicherung, zu Tierversicherungen, dem GOT-Satz und vielem mehr.
Beispielhafte monatliche Kosten für Tierkrankenversicherungen:
Tierart | Versicherungsart | Monatliche Kosten | Quelle |
---|---|---|---|
Hund | OP-Versicherung | ab ca. 29,90 € | petolo.de |
Hund | Vollschutz | zwischen 60 € und über 130 € | zdf.de |
Katze | OP-Versicherung | ab ca. 19,90 € | petolo.de |
Katze | Vollschutz | ab ca. 25,66 € | santevet.de |
Pferd | OP-Versicherung | Tarife variieren; genaue Angaben beim Anbieter | devk.de |
Bitte beachte, dass die tatsächlichen Kosten je nach Anbieter, Leistungsumfang, Alter und Rasse des Tieres variieren können. Es ist daher ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen und auf das Kleingedruckte zu achten.
Tipp: Wenn du dich gegen eine Versicherung entscheidest, kann es sinnvoll sein, monatlich einen festen Betrag für eventuelle Tierarztkosten zurückzulegen. So bist du finanziell vorbereitet, falls dein Tier unerwartet medizinische Versorgung benötigt.
Wichtige Aspekte beim Abschluss einer Krankenversicherung für dein Haustier
- Leistungsumfang: Prüfe genau, welche Behandlungen und Operationen abgedeckt sind. Einige Policen schließen bestimmte Eingriffe wie Kastrationen oder Zahnbehandlungen aus.
- Selbstbeteiligung: Viele Versicherungen verlangen eine Selbstbeteiligung, oft um die 20% der Behandlungskosten. Dies bedeutet, dass du einen Teil der Kosten selbst tragen musst. Allianz.de
- Deckungssumme: Einige Versicherer setzen eine jährliche Höchstgrenze für Erstattungen fest. Stelle sicher, dass diese Summe ausreichend ist, um mögliche hohe Behandlungskosten abzudecken. Verbraucherzentrale.dedogtorance.de
- Wartezeiten: Viele Policen haben Wartezeiten, bevor der Versicherungsschutz greift. Bei Unfällen entfällt diese oft, während sie bei Krankheiten mehrere Wochen betragen kann.
- Ausschlüsse: Achte auf Ausschlüsse wie Vorerkrankungen oder rassespezifische Leiden, die nicht versichert sind. Einige Policen schließen beispielsweise genetisch bedingte Erkrankungen bestimmter Rassen aus.

Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer Tierkrankenversicherung
Ob eine Tierkrankenversicherung für dich sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Finanzielle Sicherheit: Wenn du hohe unerwartete Tierarztkosten vermeiden möchtest, bietet sie dir Schutz.
- Risikobereitschaft: Einige Tierhalter entscheiden sich, monatlich Geld für eventuelle Tierarztkosten zurückzulegen, anstatt eine Versicherung abzuschließen.
- Tierart und Rasse: Bei bestimmten Rassen mit erhöhtem Krankheitsrisiko kann eine Versicherung besonders sinnvoll sein.
- Eigene Einstellung zum Tier: Manche Besitzer nehmen Krankheiten oder Tod des Haustieres in kauf, für andere ist es eine Katastrophe. Besonders wenn Kinder im Spiel sind, ist diese Frage wichtig.

Pro- und Contra-Tabelle zur Tierkrankenversicherung
Pro | Contra |
---|---|
Finanzielle Absicherung bei hohen Tierarztkosten | Monatliche Beiträge können über die Jahre summiert hoch sein |
Möglichkeit, teure Behandlungen ohne finanzielle Sorgen durchführen zu lassen | Nicht alle Behandlungen werden von jeder Versicherung abgedeckt |
Planungssicherheit durch kalkulierbare Kosten | Selbstbeteiligung und Deckelung der Erstattungssummen möglich |
Frühzeitige Versorgung des Tieres ohne Zögern aufgrund von Kostenüberlegungen | Wartezeiten können den sofortigen Schutz einschränken |
Tipp: Vergleiche verschiedene Angebote sorgfältig und achte auf das Kleingedruckte. Ein detaillierter Vergleich hilft dir, die passende Police für dein Haustier zu finden. Nutze dazu gerne Vergleichsportale.
Beim Abschluss einer Tierkrankenversicherung gibt es einige typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest. Sonst zahlst du am Ende zu viel – oder dein Vierbeiner ist im Ernstfall nicht ausreichend abgesichert.
Die 7 größten Fehler bei der Tierkrankenversicherung
- Zu spät versichern
Viele Versicherer nehmen nur junge und gesunde Haustiere auf. Wenn du wartest, bis dein Tier älter ist oder erste Beschwerden hat, kann es sein, dass du keine Versicherung mehr bekommst – oder sie extrem teuer ist. - Nur auf den Preis achten
Ein günstiger Tarif klingt gut, aber oft sind wichtige Leistungen ausgeschlossen. Prüfe genau, was wirklich abgedeckt ist – besonders bei OPs, Medikamenten, Vorsorge und Spezialbehandlungen. - Vorerkrankungen nicht angeben
Wenn du verschweigst, dass dein Tier schon krank war, kann das später richtig teuer werden. Die Versicherung kann die Leistung verweigern, wenn sie merkt, dass etwas nicht angegeben wurde. - Wartezeiten übersehen
Viele Versicherungen greifen erst nach einer gewissen Zeit – oft 30 Tage oder länger. Unfälle sind meist sofort versichert, Krankheiten aber nicht. Lies dir die Bedingungen genau durch! - Selbstbeteiligung unterschätzen
Manche Tarife klingen günstig, verlangen aber hohe Selbstbeteiligungen – zum Beispiel 20 % jeder Rechnung. Rechne genau durch, ob sich das für dich lohnt. - Begrenzte Jahresleistung übersehen
Einige Versicherer zahlen nur bis zu einer bestimmten Summe pro Jahr – zum Beispiel 2.000 €. Bei teuren Behandlungen reicht das schnell nicht aus. Achte auf eine ausreichend hohe Deckungssumme. - Zahnbehandlungen nicht mitversichert
Viele Tarife schließen Zähne komplett aus – obwohl Zahnprobleme bei Tieren sehr häufig sind. Wenn dir Zahngesundheit wichtig ist, solltest du darauf achten, dass auch Zahnsteinentfernung und Zahn-OPs abgedeckt sind.

Ein drastisches Beispiel: Vergiftung durch Rattengift – wie eine Tierkrankenversicherung das Leben rettet
Stell dir vor, dein Hund frisst draußen beim Gassi gehen etwas, das du nicht erkennst. Einige Stunden später beginnt er zu taumeln, hat Nasenbluten und wirkt völlig apathisch. Du fährst sofort zur Tierklinik. Die Diagnose: Vergiftung mit Rattengift – ein absoluter Notfall!
Die Behandlung ist aufwendig und teuer:
- Notaufnahme und Untersuchung: ca. 150 €
- Blutuntersuchungen, Röntgen, Ultraschall: 300 €
- Gegengift (Vitamin K über mehrere Wochen): 200 €
- Bluttransfusion, weil die Blutgerinnung gestört ist: ca. 800 €
- Überwachung in der Tierklinik (2 Tage stationär): 500 €
- Nachsorge und Kontrolluntersuchungen: 150 €
Gesamtkosten: über 2.000 €!
Ohne Absicherung müsstest du diesen Betrag aus eigener Tasche zahlen – sofort. Viele Tierhalter können das nicht und müssen sich in so einer Situation schweren Herzens gegen eine Behandlung entscheiden. Mit einer Tierkrankenversicherung wird dein Tier sofort behandelt – ohne finanzielle Sorgen. Die Kosten werden bis zu 100 % übernommen, je nach Tarif.
In diesem Fall wird dem Hund das Leben gerettet – und dir eine schwere Entscheidung erspart.
Tipp: Achte bei der Wahl deiner Tierkrankenversicherung darauf, dass Notfälle wie Vergiftungen und Bluttransfusionen mit abgedeckt sind – und dass die Deckungssumme hoch genug ist, um auch teure Behandlungen zu bezahlen.
Hier sind die häufigsten FAQs zur Tierkrankenversicherung – klar und einfach erklärt:
Was ist eine Tierkrankenversicherung?
Eine Tierkrankenversicherung hilft dir, die Kosten für Tierarztbesuche, Behandlungen, Operationen oder Medikamente zu bezahlen – je nach Tarif. Du zahlst monatlich einen Beitrag und bekommst einen Teil oder sogar alles erstattet, wenn dein Tier krank ist.
Welche Arten von Tierkrankenversicherungen gibt es?
Es gibt zwei Hauptarten:
- Vollschutz: Deckt Behandlungen, Operationen, Medikamente, Vorsorge und oft auch Impfungen ab.
- OP-Versicherung: Zahlt nur bei Operationen (z. B. nach einem Unfall oder bei Tumor-OPs).
Wie viel kostet eine Tierkrankenversicherung?
Das hängt vom Tier, Alter, Rasse und Tarif ab:
- Hund: ab ca. 30 € bis über 100 € im Monat
- Katze: ab ca. 20 € im Monat
- Pferd: oft deutlich teurer Kleintiere, Vögel oder Reptilien sind meist nicht versicherbar.
Wann lohnt sich eine Tierversicherung?
Wenn du hohe Tierarztkosten beim Tierarzt nicht spontan zahlen kannst oder vermeiden möchtest, gibt dir eine Versicherung Sicherheit. Besonders bei Hunden und Katzen kann sie sich lohnen – gerade bei chronischen Krankheiten oder teuren Operationen.
Was wird bei Tierärzten nicht bezahlt?
Typische Ausschlüsse sind:
- Behandlungen bei bekannten Vorerkrankungen
- Kastrationen (außer medizinisch notwendig)
- Zahnbehandlungen (nur in bestimmten Tarifen)
- Schönheits-OPs oder Routineuntersuchungen bei OP-Versicherung
Gibt es Wartezeiten?
Ja. Bei vielen Versicherern gibt es eine Wartezeit von z. B. 30 Tagen. Das heißt: Die Versicherung zahlt erst nach Ablauf dieser Frist – außer bei Unfällen.
Wie funktioniert die Erstattung?
Du bezahlst erst selbst die Rechnung beim Tierarzt und reichst sie dann ein. Je nach Tarif bekommst du 80–100 % zurück. Ein guter Tarif garatiert eine umfassende Kostenübernahme nach der gängigen Gebührenordnung.
Kann ich mein Tier jederzeit versichern?
Jein. Die meisten Versicherer nehmen nur Tiere auf, die jünger als 7 oder 8 Jahre alt sind und keine Vorerkrankungen haben. Es gilt: Je früher du eine Versicherung abschließt, desto besser.
Was passiert, wenn ich kündige?
Wenn du kündigst, endet der Versicherungsschutz zum nächsten Hauptfälligkeitstermin – meist nach einem Jahr. Laufende Behandlungen werden dann nicht mehr übernommen.